Versuch D1B Auditorisches System

Horizontales Auslösungsvermögen aufgrund des Laufzeitunterschiede

Neben interauralen Intensitäts-(=Lautstärke)-Unterschieden kann das Gehör auch Laufzeitunterschiede nutzen, um eine Schallquelle zu lokalisieren.
Die Laufzeitunterschiede (Δt) ergeben sich aufgrund der unterschiedlichen Laufstrecken von der Schallquelle zum abgewandten (s1) bzw. zugewandten (s2) Ohr (siehe Abb.).
Abbildung Laufzeitunterschiede nicht geladen
In diesem Versuch werden die Laufzeitunterschiede durch eine Phasenverschiebung von Sinustönen zwischen dem rechten und linken Ohr simuliert. Dieses Messprinzip wird im Demoversuch zur Erläuterung des Testprinzips verdeutlicht.
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